Praxisrelevante Publikationen
Die Forschungsergebnisse aus meinem Netzwerk werden so aufbereitet, dass Unternehmen davon maximal profitieren
können. Daher lade ich Sie ein, an meinen Publikationen teilzuhaben und sich inspirieren zu lassen.
Fröhlich, L. (2026). Wirtschaft als Garten: Strategischer Einkauf gestaltet Zukunft, in: Beschaffung aktuell, Heft 5, S. 37.
In meinem Beitrag „Wirtschaft als Garten“ plädiere ich dafür, Wirtschaft und Lieferketten nicht länger als Maschinen zu verstehen, die sich ausschließlich über Effizienz und Kontrolle steuern lassen. In einer zunehmend komplexen und volatilen Welt brauchen Unternehmen ein neues Denken: Wirtschaft gleicht eher einem Garten, der mit Weitblick gestaltet, kontinuierlich gepflegt und gemeinsam weiterentwickelt werden muss.
Dieses Gartenkonzept basiert auf fünf zentralen Prinzipien: der Qualität der Inputs, klaren Grenzen, kontinuierlicher Pflege, Vielfalt und einer konsequenten Ergebnisorientierung. Für den strategischen Einkauf bedeutet das: Die Auswahl nachhaltiger Lieferanten bildet den Nährboden für resiliente Lieferketten. Regulatorische Anforderungen setzen wichtige Leitplanken. Langfristige Partnerschaften und gezielte Lieferantenentwicklung ersetzen reine Kontrollmechanismen. Vielfalt in Lieferantenstrukturen und regionalen Netzwerken stärkt Innovationskraft und Versorgungssicherheit. Und letztlich zeigt sich Erfolg daran, ob Nachhaltigkeit zu messbaren Ergebnissen führt – etwa in Form geringerer Risiken, reduzierter Scope-3-Emissionen und höherer Wettbewerbsfähigkeit.
So wird der Einkauf vom operativen Kostenoptimierer zum strategischen Gärtner der Wertschöpfung – und damit zu einem entscheidenden Treiber für nachhaltiges Wachstum und unternehmerische Zukunftsfähigkeit.
Fröhlich, E.: EmpCo verbindet, was zusammengehört: Nachhaltigkeit neu denken, in: NaRp Nr. 5 (07.05.2025), S. 147-153.
In einer Zeit, in der globale Lieferketten zunehmend unter Druck geraten und Unsicherheit zum Normalzustand wird, reicht es nicht mehr aus, Nachhaltigkeit als reine Compliance-Aufgabe zu betrachten. Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, regulatorische Anforderungen nicht nur zu erfüllen, sondern daraus echte Wirkung und Zukunftsfähigkeit zu entwickeln.
Genau hier setzt mein Ansatz an: Nachhaltige Transformation beginnt dort, wo Zusammenarbeit entsteht und nachhaltiges Denken in die Wertschöpfung integriert wird. Die EmpCo-Richtlinie kann dabei als wichtiger Impulsgeber verstanden werden. Sie fordert nicht nur mehr Transparenz, sondern eröffnet die Chance, Nachhaltigkeit strategisch neu zu denken – als Treiber für Resilienz, Innovation und wirtschaftlichen Erfolg.
Besonders der Einkauf übernimmt dabei eine zentrale Rolle: nicht als operative Unterstützungsfunktion, sondern als strategischer Gestalter resilienter und nachhaltiger Lieferketten. Denn die Zukunft erfolgreicher Unternehmen entsteht dort, wo Verantwortung, Wertschöpfung und Zusammenarbeit zusammengeführt werden.
Fröhlich, L. (2026). EmpCo als Wendepunkt, in: Beschaffung aktuell, Heft 4, S. 23.
Der aktuelle Rückbau von Lieferkettenregulierungen vermittelt vielen Unternehmen kurzfristig Entlastung – tatsächlich markiert er jedoch einen Wendepunkt. Mit der neuen EmpCo-Richtlinie verschiebt sich der Fokus von formaler Compliance hin zur überprüfbaren, glaubwürdigen Nachhaltigkeitsleistung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Nachhaltigkeit wird damit zur operativen Managementaufgabe – und der strategische Einkauf rückt ins Zentrum der Transformation. Denn nur dort, wo Lieferketten aktiv gestaltet, Daten verifiziert und Innovationen gemeinsam mit Lieferanten entwickelt werden, entstehen belastbare Aussagen und echte Zukunftsfähigkeit. Unternehmen stehen damit vor einem Paradigmenwechsel: Nicht Kommunikation oder Reporting entscheiden über Erfolg, sondern die Fähigkeit, Nachhaltigkeit systematisch im Einkauf zu steuern – als Grundlage für Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit und Vertrauen.
Fröhlich, L. (2026): Von Kostenfokus zu Zukunftsfähigkeit – Warum Resilienz im Einkauf beginnt, in: Beschaffung aktuell, Nr. 3, S. 35.
Globale Lieferketten befinden sich in einer neuen Realität: Unsicherheit und Volatilität sind längst kein Ausnahmezustand mehr, sondern zur dauerhaften Rahmenbedingung wirtschaftlichen Handelns geworden. Unternehmen stehen daher vor der entscheidenden Frage, wie Wettbewerbsfähigkeit in einer Welt erhalten werden kann, in der Störungen zur Normalität gehören.
Mein Meinungsartikel zeigt, warum Resilienz heute zum zentralen Wachstumstreiber wird – und weshalb der strategische Einkauf dabei eine Schlüsselrolle übernimmt. Statt ausschließlich auf Effizienz und Kostenoptimierung zu setzen, müssen Unternehmen lernen, Stabilität und Zukunftsgestaltung gleichzeitig zu denken. Im Mittelpunkt steht das Konzept der Ambidextrie: Erfolgreiche Organisationen verbinden operative Exzellenz mit Innovationsfähigkeit. Der Einkauf sichert nicht nur Versorgung und Wirtschaftlichkeit, sondern gestaltet aktiv nachhaltige, transparente und innovationsfähige Lieferketten. Der Beitrag versteht sich als Einladung, den aktuellen Transformationsdruck konstruktiv zu nutzen: Nicht als Krise, sondern als Chance, Lieferketten resilienter, nachhaltiger und langfristig wettbewerbsfähig zu gestalten. Denn Zukunftsfähigkeit entsteht dort, wo Wissen aufgebaut, Partnerschaften gestärkt und unternehmerische Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette übernommen wird.
Fröhlich, L. (2026): Raus aus dem Compliance-Tunnel – rein in die Zukunft des Einkaufs, in: Beschaffung aktuell, Nr. 1/2, S. 29.
In meinem Meinungsartikel „Raus aus dem Compliance-Tunnel – rein in die Zukunft des Einkaufs“ plädiere ich für einen grundlegenden Perspektivwechsel im strategischen Einkauf. Nicht Regulatorik ist das zentrale Problem, sondern Routinen, die den Einkauf auf Verwaltung statt Gestaltung reduzieren. Nachhaltigkeitsdaten sind kein Kostenfaktor, sondern ein strategischer Rohstoff – vorausgesetzt, sie werden lieferantennah, interoperabel und entscheidungsrelevant genutzt. Zukunftsfähige Unternehmen lösen sich vom Knappheitsdenken, stärken Circular Procurement und machen den Einkauf zur zentralen Resilienz- und Innovationsfunktion. Transformation entsteht dort, wo Wissen, Mut und systemische Kompetenz zusammenkommen – und Einkauf wieder aktiv Wertschöpfung gestaltet.
Fröhlich, L. (2025): Schweigen beenden, Zukunft gestalten: Kommunikation als Herzstück, in: Beschaffung aktuell, Nr. 10, S. 10.
Mein Artikel „Schweigen beenden, Zukunft gestalten: Kommunikation als Herzstück nachhaltiger Beschaffung“ setzt sich kritisch mit dem Phänomen des Greenhushing auseinander – dem bewussten Schweigen von Unternehmen über ihre Nachhaltigkeitsleistungen. Aus Angst vor Kritik oder Greenwashing-Vorwürfen vergeben viele Firmen die Chance, ihre Erfolge sichtbar zu machen und Vertrauen aufzubauen. Forschung und Praxis zeigen jedoch eindeutig: Kommunikation ist der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung nachhaltiger Geschäftsmodelle. Nur durch authentisches Storytelling, Transparenz und Dialog lassen sich Irrtümer frühzeitig erkennen, Stakeholder einbinden und Transformation wirksam gestalten.
Fröhlich, L. (2025): Lieferantenmanagement 2.0 – aus Bewertung wird Partnerschaft, in: Beschaffung aktuell, Nr. 9, S. 12.
Der Meinungsbeitrag betont die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels im Lieferantenmanagement: Weg von rein formaler Bewertung hin zu einer risikobasierten, partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Anstatt ESG-Kriterien pauschal und starr einzusetzen, sollten Unternehmen ihre Ressourcen dort bündeln, wo erhöhte Risiken bestehen – nicht zur Sanktion, sondern für gemeinsame Ursachenanalysen und nachhaltige Verbesserungen. Der Supplier Code of Conduct fungiert dabei als strategisches Leitdokument, das Orientierung gibt und Verantwortung einfordert, ohne Innovationspotenzial zu blockieren. Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen, Reibungsverluste zu reduzieren und resiliente sowie zukunftsfähige Lieferketten zu gestalten.
Fröhlich, L. (2025): Strategisch Einkaufen, in: Forum Nachhaltiges Wirtschaften, 04/2025, S. 76-78.
Der Artikel verdeutlicht, dass der gegenwärtige politische Ruf nach „Entbürokratisierung“ in der Lieferkettenregulierung einen riskanten Rückschritt darstellt. Resiliente und nachhaltige Lieferketten entstehen nicht durch Deregulierung, sondern durch Weitsicht und ein konsequentes, systematisches Risikomanagement im Einkauf. Dabei kommt der strategischen Beschaffung eine Schlüsselrolle zu: Fünf von sechs zentralen Merkmalen widerstandsfähiger Lieferketten liegen direkt in ihrem Verantwortungsbereich. Anstatt den Einkauf auf reine Kosten- und Preisverhandlungen zu reduzieren, muss er Risiken frühzeitig identifizieren, Lieferantenpartnerschaften aktiv entwickeln, Transparenz entlang der Wertschöpfung fördern und valide Daten für die doppelte Materialitätsanalyse bereitstellen. Politische Verwässerungen wie bei LkSG, CSDDD oder CSRD schwächen hingegen die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands, da sie Transparenz und wirksames Risikomanagement unterminieren. Nachhaltigkeit ist dabei nicht als zusätzliche Last, sondern als Differenzierungsmerkmal und Investition in Resilienz zu verstehen. Fazit: Unternehmen benötigen den Mut, in Qualifizierung, Wissenstransfer und den aktiven Dialog mit Stakeholdern zu investieren – nur so lassen sich langfristig widerstandsfähige und zukunftsfähige Lieferketten gestalten.
Hier geht es zum Bestellshop und zum forum-Abo des Forum Nachhaltiges Wirtschaften.
Fröhlich, L. (2025): Wenn Einkauf auf Design-orientierte Innovationsprozesse trifft, in: Beschaffung aktuell, Nr. 7, S. 12.
Der Artikel „Wenn Einkauf auf Design-orientierte Innovationsprozesse trifft“ beleuchtet, wie sich der Einkauf als aktiver Gestalter nachhaltiger Innovation positionieren kann, wenn er sich von linearen, normativen Ansätzen löst und stattdessen ko-kreative, designorientierte Methoden nutzt. Anhand des Design-Thinking-Modells wird aufgezeigt, wie durch Empathie, Iteration und interdisziplinäre Zusammenarbeit nicht nur ökologische und ökonomische Ziele zusammengeführt, sondern auch neue Geschäftsmodelle und resiliente Liefernetzwerke ermöglicht werden. Im Fokus steht ein zukunftsorientierter, strategischer Einkauf, der über klassische Compliance-Anforderungen hinausgeht und Innovation aktiv mitgestaltet.
Fröhlich, L. (2025): Nur noch kurz die Welt retten …, in: Beschaffung aktuell, Nr. 6, S. 13.
Der Artikel warnt davor, dass die im Koalitionsvertrag angekündigte Abschaffung des Lieferkettengesetzes (LkSG) und die im Omnibusverfahren zur EU-CSDDD geplante „Simplifizierung“ der Berichtspflichten bestehende Schwachstellen globaler Lieferketten verschärfen würde: Sie verlagere Verantwortung auf direkte Zulieferer, schaffe rechtliche Unsicherheit und setze insbesondere KMU weiter unter Druck. Als Gegenentwurf präsentiert die Autorin das praxisbewährte Konzept der Economics of Mutuality (EoM), das durch wirkungsorientiertes Management Wert für alle Stakeholder schafft und gerade die verletzlichsten Akteure – hier die KMU – stärkt. Praxisbeispiele, etwa Einblicke von Bayer 04 Leverkusen in transparente Lieferantenbeziehungen, zeigen, dass resiliente Wertschöpfungsnetzwerke kontinuierlichen Austausch, flexible Partnerschaften und fundierte Risikoanalysen erfordern. Berichtspflichten seien daher kein bürokratischer Ballast, sondern – analog zu John Snows datengestützter Cholera-Aufklärung – ein Instrument zur Risikoprävention, das Purpose und Profit miteinander verbindet und so langfristige wirtschaftliche Resilienz ermöglicht.
Fröhlich, L. (2025): Omnibusverfahren und die Illusion der Regulierung: Wer wirklich für stabile Lieferketten sorgt, Nr. 3, Jg. 4, S. 103-109.
Die im Omnibusverfahren vorgesehene Reduktion regulatorischer Vorgaben birgt das erhebliche Risiko, bereits vorhandene strukturelle Verwundbarkeiten globaler Lieferketten zu verschärfen – insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die aktuell schon einem unverhältnismäßig hohen Anpassungsdruck ausgesetzt sind. Vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Spannungen sowie drängender ökologischer und sozialer Herausforderungen wird deutlich, dass der Aufbau widerstandsfähiger und nachhaltiger Wertschöpfungsnetzwerke kein entbehrlicher bürokratischer Luxus, sondern eine strategische Notwendigkeit für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft darstellt.
Fröhlich, E.: Nachhaltige Resilienz: Warum das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz mehr als nur Compliance bedeutet – Strategische Beschaffung als zentraler Hebel für eine erfolgreiche Berichterstattung und robuste Lieferketten, in: NaRp Nr. 5 (02.05.2025), S. 140-147.
Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) ist weit mehr als eine gesetzliche Pflicht – es ist ein strategischer Hebel für zukunftsfähige Unternehmen. Wer das Gesetz als Chance begreift, erkennt: Nachhaltige Resilienz entsteht durch strategische Beschaffung, partnerschaftliche Lieferantenbeziehungen und gezielten Kompetenzaufbau. Der Einkauf wird zur zentralen Steuerungsinstanz für unternehmerische Verantwortung, Kosteneffizienz und belastbare Lieferketten. Praxisbeispiele wie das mittelständische Unternehmen Jokey zeigen, dass auch ohne große IT-Investitionen praxistaugliche Lösungen möglich sind. Entscheidend ist der Wille, Risiken systematisch zu analysieren, Maßnahmen zielgerichtet umzusetzen und Nachhaltigkeit als Motor für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu begreifen. Der Beitrag zeigt dabei konkrete Maßnahmen auf, wie Unternehmen ESG-Herausforderungen im Einkauf wirksam begegnen können.
Fröhlich, L. (2025). Nachhaltigkeit als Wachstumsmotor, in: Beschaffung aktuell, Ausgabe 5, S. 34-37.
„Mehr wirtschaftlichen Mut, eine Politik, die Probleme löst statt verwaltet – und eine Gesellschaft, die wieder aufmüpfig wird, fordert die Beraterlegende Roland Berger. Ich habe diesen Gedanken aufgegriffen um aufzuzeigen, wie Unternehmen die Integration von Nachhaltigkeit als strategischen Wachstumsfaktor nutzen können. Gerade in Zeiten des Umbruchs liegt die Chance für echten Wandel. Damit Transformation gelingt, braucht es mehr als Pflichterfüllung – es braucht strategische Wirkung. Erstens: Nachhaltigkeitsanforderungen dürfen nicht als reine Berichtspflicht verstanden werden, sondern müssen in konkrete, wirksame Maßnahmen übersetzt werden. Zweitens: Der Einkauf wird zum zentralen Risikoradar – nur ein strategisch agierender Einkauf kann Lieferketten resilient und nachhaltig gestalten. Drittens: Unternehmen müssen gezielt Kompetenzen aufbauen – intern wie extern – um gesetzliche Anforderungen als Innovationsmotor zu nutzen. Veränderung beginnt mit einem neuen Selbstverständnis: Stabilität entsteht durch Weiterentwicklung, nicht durch Stillstand.
Jetzt ist die Zeit, den Einkauf neu zu denken – als Motor für Wandel, Resilienz und Wirksamkeit. Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft strategisch gestalten.
Fröhlich, L. (2025). Gewohnheit vs. Fortschritt – Schlüssel zu nachhaltiger Wertschöpfung, in: Beschaffung aktuell, Ausgabe 5, S. 12.
„Chaos bringt oft Leben hervor, während Ordnung Gewohnheit erzeugt“, sagte der Historiker Henry B. Adams. Unternehmen, die nur auf Stabilität durch Routinen setzen, geraten in einer dynamischen Welt schnell an ihre Grenzen. Strategische Beschaffung bietet hier eine entscheidende Chance: Sie ermöglicht neue Wege der Wertschöpfung, stärkt Resilienz und schafft nachhaltige Wettbewerbsvorteile – durch Innovation statt Starrheit. In meinem aktuellen Artikel in der Beschaffung aktuell beleuchte ich, wie politische Unsicherheiten und wachsende Reportingpflichten nicht als Hürde, sondern als Impuls für Fortschritt genutzt werden können. Entscheidend sind Wissen, Offenheit und kontinuierliches Lernen. Die Legende vom „Goldenen Koi“, der allen Widerständen zum Trotz zum goldenen Drachen wurde, erinnert uns daran, was möglich ist, wenn wir mutig neue Wege gehen.
Fröhlich, L. (2025). Wissenslücke bremst Wachstum: Beschaffer-Lieferantenbeziehungen neu denken, in: Beschaffung aktuell, Ausgabe 4, S. 12.
Europas Wettbewerbsfähigkeit hängt zunehmend von ökologischer Nachhaltigkeit und resilienten Lieferketten ab. Doch vielerorts dominiert noch immer die überholte Logik des Gegeneinanders zwischen Einkauf und Lieferanten – ein Denkfehler, der Innovation und wirtschaftliche Stabilität blockiert. Forschung und Praxis zeigen klar: Vertrauen, gemeinsame Zielverfolgung und langfristige Partnerschaften sind der Schlüssel für zukunftsfähige Beschaffung. Wer heute noch Lieferantendaten mühsam sammelt, hat versäumt, auf kooperative Beziehungen zu setzen. Umso dringlicher ist ein Paradigmenwechsel hin zu strategischer Beschaffung, die Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft miteinander verbindet – als Impulsgeber für nachhaltiges Wachstum.
Fröhlich, L. (2025). Einkauf: Die unsichtbare Macht der Jahrhundertwende, in: Beschaffung aktuell, Ausgabe 3, S. 12.
Debatten rund um das EU-Omnibusverfahren zu Nachhaltigkeitsgesetzen verdeutlichen einmal mehr: Wissen ist der Schlüssel zu echter Innovation und langfristigem Unternehmenserfolg. In einer Zeit des kontinuierlichen Wandels, geprägt von Unsicherheiten und Fehlinformationen, wird Wissen zur wertvollsten Ressource. Doch gerade hier zeigt sich eine besorgniserregende Entwicklung: Fehlende Klarheit in der Gesetzgebung führt dazu, dass Unternehmen zögern und Investitionen in nachhaltige Strategien aufschieben – in der Erwartung, dass der Gesetzgeber erst noch eindeutige Vorgaben formuliert. Dieses Abwarten birgt jedoch Risiken: Statt nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu sichern, drohen Unternehmen ihre Anpassungsfähigkeit zu verlieren. Daher gilt es, Unternehmen zu ermutigen, eine proaktive Haltung einzunehmen und durch kontinuierlichen Wissenserwerb ihre Resilienz zu stärken. Dies betrifft insbesondere den Aufbau partnerschaftlicher Beziehungen zwischen Beschaffern und Lieferanten – ein zentraler Baustein für nachhaltige und wirtschaftlich erfolgreiche Lieferketten. Strategischer Einkauf kann hier als Gestalter agieren, der durch fundiertes Wissen, innovative Ansätze und partnerschaftliche Zusammenarbeit die Transformation vorantreibt – nicht als bloße Reaktion auf gesetzliche Vorschriften, sondern als aktiver Treiber nachhaltigen Erfolgs.
Fröhlich, L. (2025). Mehrwert statt Mühsal: Reporting als Erfolgsfaktor, in: Beschaffung aktuell.
Mein erster Meinungsartikel in 2025 beginnt mit einem optimistischen Zitat von Barbara Bleisch und beleuchtet die Chancen und Herausforderungen, die sich durch das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), die EU-Richtlinie CSDDD und die Reportingpflichten der CSRD ergeben. Trotz politischer Unsicherheiten zeigt der EFRAG Sustainability Report 2024, dass Unternehmen dringend ein Umdenken in der Beschaffung benötigen, um nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu realisieren. Ein systematisches Warengruppenmanagement, fundierte Kenntnisse der Lieferketten und die strategische Einbindung der Beschaffung sind essenziell, um die Anforderungen der doppelten Wesentlichkeit und des CSRD-Reportings effektiv zu erfüllen. Der Einkauf spielt hierbei eine Schlüsselrolle als „Enabler for Change“ und ermöglicht durch Zusammenarbeit mit Lieferanten und Fachbereichen präzise Impact-Analysen und greifbaren Mehrwert. Der Artikel schließt mit einem Aufruf, die Transformation aktiv und kooperativ voranzutreiben, um 2025 als Chance für eine nachhaltige Zukunft zu nutzen.
Ready2Taxi Interview: In einer komplexen heterogenen Welt brauchen Unternehmen stabile und verlässliche Lieferketten!
Herzlichen Dank an Herrn Götz Kümmerle für die Gelegenheit, in einem spannenden Interview über nachhaltige Lieferkettengesetzgebung zu sprechen. Der erste EFRAG-Report zur Analyse der initialen CSRD-Berichte liefert eine klare Botschaft: Ohne Transparenz in der eigenen Lieferkette wird es schwierig, Risiken zu steuern und echten Impact zu erzielen.
Die CSRD ist keine unüberwindbare Hürde – vorausgesetzt, Unternehmen kennen ihre Lieferketten und ihren Einfluss (Impact). Doch derzeit wird die Berichterstattung häufig aus der Accounting-Perspektive heraus gesteuert, anstatt Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt zu stellen. Das Resultat? Ein komplexes, oft unübersichtliches Vorgehen.
Nicht selten treten Beratungsfirmen auf den Plan und propagieren die Notwendigkeit, einen Großteil der 1178 Datenpunkte zu berichten – eine überzogene und unnötige Maßnahme. EFRAG macht deutlich: Unkenntnis der Lieferkette führt zu unnötig großem Aufwand. Wer hingegen seine Lieferkette kennt, kann gezielt Prioritäten setzen, echten Impact identifizieren und Berichtsprozesse effizienter gestalten.
Die Quintessenz lautet: Kenntnis der eigenen Lieferkette vereinfacht die Umsetzung der CSRD erheblich. In meinem Video zeige ich, warum die Auseinandersetzung mit der Lieferkette unerlässlich ist und wie Unternehmen die Anforderungen der CSRD sicher und nachhaltig meistern können. Dabei spielt der strategische Einkauf die zentrale Rolle.
Fröhlich, L. (2024). Neues Denken für nachhaltige Lieferketten: Wie strategische Beschaffung die Transformation vorantreibt.
Die Druckgussindustrie steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: Geopolitische Spannungen, der Mangel an Fachkräften, die fortschreitende Digitalisierung, wachsende Kundenerwartungen, Ressourcenknappheit und der Klimawandel erfordern ein Umdenken und innovative Geschäftsansätze. Trotzdem werden das Lieferkettengesetz (LkSG) und die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) oft lediglich als bürokratische Hürden wahrgenommen, anstatt als Leitlinien für die nachhaltige Neuausrichtung globaler Lieferketten. Doch ohne Nachhaltigkeit ist eine widerstandsfähige Lieferkette nicht mehr denkbar. Dies ist nicht nur eine ethische Verantwortung, sondern vor allem eine strategische Notwendigkeit für Unternehmen, die langfristig erfolgreich bleiben möchten.
Fröhlich, L. (2024). Die Heldengeschichte des CPOs in der Transformation, in: Beschaffung aktuell, Ausgabe 11-12, S. 13.
In meinem letzten Meinungsartikel dieses Jahres habe ich eine emotionale Geschichte gewählt, um ein starkes Bild zu zeichnen. In den letzten Wochen hat sich der „Widerstand“ gegen die gesetzlichen Vorgaben des LkSG erneut bemerkbar gemacht. Auch bei der Umsetzung der CSRD steht die deutsche Wirtschaft unter Druck – und wenn das Tempo so bleibt, riskieren wir, in Bezug auf das LkSG vor dem Europäischen Gerichtshof zu landen. Doch, liebe Unternehmen, lassen Sie sich nicht von diesen Herausforderungen dazu verleiten, gesetzliche Vorgaben zu ignorieren. Sie kommen – ob es Ihnen passt oder nicht. In diesem Artikel lade ich Sie ein, die gesetzliche Entwicklung aus der Perspektive einer „Heldenreise“ zu betrachten. Diese Gesetze sind nicht bloße Lasten, sondern „Macher-Gesetze“, die Ihnen den Weg in eine zukunftsfähige, innovative Gestaltung Ihrer globalen Lieferketten ebnen. Ich wünsche Ihnen inspirierende Einblicke beim Lesen und weitere Einblicke auf LinkedIn https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7258400631843864576/!
Fröhlich, L. (2024). Wir sitzen im gleichen Boot - aber der strategische Einkauf gibt den Takt vor!, in: Beschaffung aktuell, Ausgabe 10, S. 13.
Die CSRD-Richtlinie führt nur dann zu hohen Bürokratiekosten, wenn der Fokus ausschließlich auf Compliance liegt. Der eigentliche Mehrwert entsteht, wenn gezielt die richtigen Fragen an die relevanten Lieferanten gestellt werden, um ökologische und soziale Risiken zu minimieren. Hierbei ist der strategische Einkauf der entscheidende Hebel: Er muss die Warengruppen und Lieferanten mit den größten Risiken identifizieren. Statt auf KI-Tools zu setzen, geht es um einen partnerschaftlichen Dialog. Mit Unterstützung des Managements kann so eine zukunftsfähige, nachhaltige Lieferkette aufgebaut werden.
Fröhlich, L. (2024). Der unbefangene Held der nachhaltigen Transformation!, in: Beschaffung aktuell, Ausgabe 9, S. 12.
In meinem aktuellen Meinungsartikel beleuchte ich den oft übersehenen Schlüssel zur nachhaltigen Transformation – die strategische Beschaffung. Sie ist weitaus mehr als eine operative Aufgabe, sondern erfordert ein tiefgreifendes Umdenken. Doch gerade dieser strategische Ansatz fehlt im Einkauf häufig, was Unternehmen daran hindert, die Herausforderungen der nachhaltigen Transformation erfolgreich zu meistern. Ohne diese Perspektive bleiben zwei zentrale Elemente des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) – der Impact und die Bemühenspflicht – unberücksichtigt. Neugierig geworden? Dann lesen Sie gerne weiter!
Fröhlich, L. (2024). Strategischer Einkauf als Schlüssel zur Sicherung der Unternehmenszukunft, in: Beschaffung aktuell, Ausgabe 7-8, S. 11.
Wissenschaft trifft Praxis: In der neuen Reihe der „Beschaffung aktuell“ nehme ich kritisch Stellung zu aktuellen Themen des strategischen Einkaufs und seine Rolle im Kontext der nachhaltigen Transformation. Do-it-yourself ist gefragt! Dazu möchte ich konkret Hinweise geben, was Unternehmen tun können, um den aktuellen gesetzlichen Anforderungen erfolgreich entgegenzutreten. Meine Vision ist es, die unternehmerische Vorstellungskraft zu bestärken, dass ohne nachhaltigen Einkauf die Zukunftsfähigkeit jedes Unternehmens auf dem Prüfstand steht.
Fröhlich, L. (2024). Revolutionizing Procurement Education: Digitalization and Sustainability for a Future-Proof Function, in: The Procurement, Ausgabe 2, S. 15-19.
Es war mir eine große Freude für die italienische Zeitschrift „The Procurement“ ein Interview zum Thema „Revolutionierung der Beschaffungsausbildung: Digitalisierung und Nachhaltigkeit für einen zukunftssicheren Einkauf“ zu geben. Im Fokus der Diskussion stand unter anderem die Notwendigkeit, die angewendeten Lehrmethoden zu aktualisieren, um die nachhaltige und digitale Transformation der Beschaffungsfunktion zu unterstützen. Dabei spielen innovative Formate wie z.B. Gamification eine große Rolle, um zukünftige Fachkräfte besser auf die Herausforderungen der nachhaltigen und digitalen Transformation vorzubereiten. Der Fokus von Trainingsmaßnahmen sollte auf der Integration von Soft Skills wie Kommunikation und Verhandlungsführung, Responsible Leadership sowie Change Management liegen, um effektive Beschaffungspraktiken für zukunftssichere globale Lieferketten zu schaffen. Das Interview wurde in englischer Sprache gegeben und kann nur nach Beitritt zu "The Procurement Italia" vollständig heruntergeladen werden.
Fröhlich, L./Jamal, Y. (2024). CSR und Beschaffung, 2. Aufl., Herausgeberin und Verfasserin des einführenden Beitrags.
Der Europäische Green Deal mit seinen zahlreichen Gesetzen, die im Wesentlichen die globalen Lieferketten betreffen, stellt die Beschaffungsfunktion vor völlig neue Herausforderung. Die Anforderungen dieser diversen Gesetze, wie LkSG, CSRD, CS3D oder CMBAM lassen sich nur erfüllen, wenn Unternehmen über eine funktionsfähige, strategische Beschaffung verfügen. Dieses Buch enthält zahlreiche Beispiele aus Theorie und Praxis, die unterschiedliche Bereiche der nachhaltigen Transformation globaler Lieferketten beleuchten. Diese Veröffentlichung begleitet Sie auf dem Weg zur erfolgreichen Implementierung einer nachhaltigen Einkaufsfunktion, um die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens zu sichern. Experten aus meinem Netzwerk berichten, wie sie die verschiedenen Herausforderungen angegangen sind, aus theoretischer wie praktischer Sicht. Diese Veröffentlichung mach deutlich, welche entscheidenden Erkenntnisse Unternehmen aus theoretischen Studien für die nachhaltige Transformation ihrer Lieferketten gewinnen können.
Fröhlich, E., Chiara, B., Hendriks, S. (2023). Der Lieferketten-Spend-Cub, in: Beschaffung aktuell, 11-12 (2023), S. 18-21.
Der Green Deal hat zahlreiche neue Gesetze mit sich gebracht, die Unternehmen – insbesondere im Beschaffungsbereich – vor große Herausforderungen stellen. Doch diese neue Realität bietet auch Chancen, sich zukunftssicher aufzustellen. Unabhängig von den teils kontroversen Aussagen der Politik zu LkSG oder CSDDD, müssen Unternehmen jetzt handeln. Den nichtfinanziellen Reportingteil des CSRD können Sie erfolgreich bewältigen, indem Sie Ihre Lieferketten im Detail kennen. Dabei unterstützt Sie der von meinen Kolleg:innen Chiara Bernd, Stefan Hendriks und mir entwickelte Lieferketten-Spend-Cube. Um diese Methodik optimal zu nutzen, benötigen Unternehmen eine klare Warengruppenstrategie sowie eine nachhaltige Beschaffungsstrategie. Durch eine fundierte Risikobewertung der relevanten Warengruppen und Lieferant:innen wird der Lieferketten-Spend-Cube zu einem zentralen Instrument für die effektive Steuerung Ihrer Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Gehen Sie diesen Weg und gestalten Sie aktiv Ihre nachhaltige Zukunft!
Ursel, S., Fröhlich, L. (2023). Digitalisierung im Einkauf: Szenarien, Chancen, Risiken, in: Cebra, Ausgabe 1, S. 8-9.
Neue Technologien erlauben es, lückenlos transparente Wertschöpfungsketten in Echtzeit abzubilden - vom Rohstoffproduzenten bis zum Endkunden. Das ist doch eine richtig gute Aussicht? Dieser Artikel bietet Erkenntnisse, warum sich der Einkauf dennoch schwer damit tut, entsprechende Prozesse ohne Reibungsverluste zu etablieren. Theorie und Praxis sind leider oft zwei Paar Schuhe, eine Aufgabe, die ich mir im ispira Think Tank für nachhaltige Lieferketten gesetzt habe, die Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen. Es werden zwei Szenarien vorgestellt, wie Digitalisierung im strategischen Einkauf erfolgreich zu verankern ist – aufbauend auf den Erkenntnissen der Theorie.