Unser Mentoring-Ansatz ist darauf ausgerichtet, nachhaltige Beschaffung vom Compliance-Thema zu einem strategischen Steuerungsinstrument zu entwickeln. Im Fokus steht die Befähigung von Unternehmen, Transparenz aufzubauen, Risiken zu managen und fundierte Entscheidungen auf Basis belastbarer Daten zu treffen. Statt punktueller Beratung zielt das Mentoring darauf ab, interne Kompetenzen systematisch aufzubauen und Organisationen in die Lage zu versetzen, nachhaltige Transformation eigenständig und effizient umzusetzen.
Die eingesetzten Methoden – insbesondere der Lieferketten-Spend-Cube: Next Generation – ermöglichen es, komplexe Lieferkettenstrukturen zu analysieren, Risiken frühzeitig zu identifizieren und strategische Steuerungslogiken zu etablieren. Praxisbeispiele zeigen, dass Unternehmen dadurch nicht nur regulatorische Anforderungen erfüllen, sondern gleichzeitig Kostenstrukturen verbessern und ihre Resilienz stärken konnten. Ergänzend steht ein Template zur Implementierung einer nachhaltigen Beschaffungsstrategie zur Verfügung, das eine strukturierte Überführung von Strategie in operative Umsetzung sicherstellt – inklusive klarer Verantwortlichkeiten, Priorisierung und messbarer Ergebnisse.
Mir ist bewusst, dass Investitionen in Transformation stets gut überlegt sind. Genau deshalb liegt der Fokus meines Mentorings darauf, Unternehmen nachhaltig zu befähigen – und nicht in dauerhafte Abhängigkeiten zu führen. Der Tagessatz beträgt 1.950 Euro für bis zu sieben Stunden intensive Zusammenarbeit, mit dem klaren Ziel, echte Wirkung zu erzielen.
Innovative Templates und Methoden
Der Lieferketten-Spend-Cube: Next Generation
Der Lieferketten-Spend-Cube ist ein innovatives Steuerungsinstrument, das Unternehmen dabei unterstützt, ökologische und soziale Risiken in ihren Lieferketten systematisch zu erkennen, zu priorisieren und zu managen. Er kombiniert datenbasierte Analysen mit einem klar strukturierten Prozess, der über klassisches Monitoring hinausgeht. In der ersten Phase werden interne Einkaufs- und Bedarfsdaten analysiert, Warengruppen bewertet und potenzielle Nachhaltigkeitsrisiken identifiziert – insbesondere außerhalb der EU. Auf dieser Basis entstehen konkrete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen, die direkt an der strategischen Ausrichtung des Einkaufs ansetzen und Organisationen befähigen, ihre regulatorischen Pflichten effizient und ressourcenschonend zu erfüllen.
In der zweiten Phase setzt der Next-Generation-Ansatz auf Kooperation: Strategisch relevante Lieferanten und Partner werden aktiv in den Prozess eingebunden, um Bewertungen zu validieren, gemeinsame Ziele zu definieren und Nachhaltigkeitsstandards entlang der gesamten Lieferkette zu verankern. Durch diesen dialogorientierten und multiplikativen Ansatz entsteht eine neue Qualität der Zusammenarbeit – geprägt von Vertrauen, Transparenz und gegenseitigem Lernen. Der Lieferketten-Spend-Cube fungiert so als Kompass für eine resiliente, gesetzeskonforme und wettbewerbsfähige Beschaffung, die Nachhaltigkeit nicht als Pflicht, sondern als echten Wertschöpfungstreiber versteht.
Die Umsetzung des Lieferketten-Spend-Cubes beginnt mit dem eigens dafür entwickelten Reifegradmodell, das eine strukturierte Standortbestimmung ermöglicht. Es dient zugleich als strategisches Instrument, um den aktuellen Entwicklungsstand der nachhaltigen Beschaffung im Unternehmen sichtbar zu machen und die Bedeutung der Beschaffungsfunktion auf C-Level-Ebene gezielt zu stärken.
Die fünf Schritte zur nachhaltigen Beschaffungsstrategie...
…bieten einen klar strukturierten und zugleich praxisnahen Rahmen, um nachhaltige Transformation im Einkauf gezielt und wirksam zu verankern. Sie verbinden die Unternehmensstrategie mit der Realität der Lieferkette, übersetzen Ambitionen in konkrete Ziele und überführen diese in eine umsetzbare Strategie, die in operative Prozesse integriert und durch ein kontinuierliches Monitoring weiterentwickelt wird.
Jeder Schritt ist durch klare Zielsetzungen und gezielte Leitfragen strukturiert, die durch reflexive Impulse ergänzt werden. So entsteht ein wirkungsvolles Instrument, das Transparenz schafft, den tatsächlichen Reifegrad sichtbar macht und konkrete Handlungsfelder identifiziert.
Im Mentoring arbeiten wir auf dieser Basis gemeinsam daran, vorhandene Stärken zu nutzen und gezielt dort anzusetzen, wo Weiterentwicklung den größten Hebel entfaltet. Dadurch wird nachhaltige Beschaffung nicht als regulatorische Pflicht verstanden, sondern als strategischer Steuerungsansatz – mit dem Ziel, Risiken zu reduzieren, Entscheidungsfähigkeit zu stärken und die Transformation der Lieferkette zu einem echten Wettbewerbsvorteil für Ihr Unternehmen zu machen.
Interviews mit Unternehmen, die den ispira Mentoring-Ansatz nutzen
Als Gründerin des ispira Think Tank betrachte ich Vorstellungskraft als einen zentralen Treiber für nachhaltigen Wandel. In Zusammenarbeit mit Unternehmen entwickle ich innovative Konzepte, die über die reine Erfüllung regulatorischer Nachhaltigkeitsanforderungen hinausgehen und diese als strategische Chancen für eine zukunftsorientierte Wirtschaft nutzbar machen. In diesem Kontext erweist sich die strategische Beschaffung als essenzieller Hebel: Sie ermöglicht die Verknüpfung wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit mit ökologischer und sozialer Verantwortung und trägt zur langfristigen Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen bei.
In meinen Interviews mit Unternehmen möchte ich herausarbeiten, dass nachhaltige Transformation nicht zwangsläufig mit hohen Kosten verbunden ist, sondern durch eine strategische und vorausschauende Gestaltung effizient realisierbar wird. Erfolgreiche Unternehmen betrachten die regulatorischen Anforderungen nicht als Belastung, sondern als Impuls zur Weiterentwicklung und nutzen sie als strategische Chance. Sie verfügen über ein tiefgehendes Verständnis für das gezielte Risikomanagement innerhalb ihrer Lieferketten und setzen auf ein partnerschaftliches Lieferantenmanagement. Durch die Implementierung fundierter Beschaffungsstrategien entwickeln sie gemeinsam mit ihren Teams nachhaltige Lösungen, die nicht nur regulatorische Konformität gewährleisten, sondern zugleich die Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens stärken.
Interview mit Michael Schmidt, CPO Jokey SE
Hier finden Sie interessante Zitate aus dem Interview mit Michael Schmidt. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann klicken Sie auf den Button, dort finden Sie das vollständige Interview.
„Die Verabschiedung des LkSG in 2021 war daher für mich und meine Kollegen im Jokey-Einkauf kein Startpunkt, sondern ein weiterer Baustein, den es nun in unsere Abläufe zu integrieren galt.“
„Als mittelständiges Unternehmen war uns von Beginn an klar, dass teure IT-Tools oder Beratungsleistungen nicht unsere Lösung sein konnten, um den Gesetzesvorgaben gerecht zu werden.“
„An dieser Stelle sind wir ja in die Diskussion mit Ihnen, Frau Fröhlich, und Herrn Hendricks eingestiegen. Es war immer sehr inspirierend, zu viert oder fünft am Tisch zu sitzen, gemeinsam auf der Suche nach einem pragmatischen und angemessenen Ansatz. Uns als Team von Jokey hat das stets viel Freude bereitet.“
„Im Zentrum unseres Ansatzes steht der Dialog und kontinuierliche Austausch mit unseren Lieferpartnern.“
„Uns hat vor allem im ersten Jahr der Anwendung des JSRA die Offenheit und das echte Interesse unserer Lieferanten an unseren Fragestellungen überrascht. Es waren wirklich gewinnbringende Interviews mit nationalen wie internationalen Partnern.“
„Dank der bereits umgesetzten Maßnahmen, wie dem Jokey Supplier Risk Assessment, dem überarbeiteten Jokey Supplier Ethical Code und unserer Procurement Policy und einigen weiteren Bausteinen sind wir gut aufgestellt, um die CSRD-Anforderungen im Jokey-Einkauf zügig und effizient zu erfüllen.“